Wenn ich mal eine stressige Phase habe, möchte ich nichts lieber als mehr kostbare Zeit. Zeit, um sich mit Freunden zu treffen, einen ganzen Tag durch die Stadt zu bummeln oder endlich mal den nötigen Frühjahrsputz zu erledigen. Mit jedem verplanten Tag wächst meine Freizeit-Liste ein wenig mehr: ins Kino gehen, Kleiderschrank entrümpeln, täglich Sport treiben, Bilderrahmen füllen, Ofen putzen, ein Buch lesen, Schmuck sortieren, Schoko-Bananen-Muffins backen… Und dann kommen die Semesterferien. Und mit ihnen verschwindet die detaillierte, über Wochen geplante Freizeit- Liste im Nichts. Zu viel Zeit endet bei mir ausnahmslos in keine Zeit. Während ich auf der Couch sitze und überlege, welchen Punkt meiner ach-so-wichtigen Liste ich als erstes abarbeiten möchte, verharre ich plötzlich bei The Big Bang Theory (obwohl ich jede Folge sicherlich bereits drei mal gesehen und die Serie zudem nicht mal wirklich mag). Und so vergeht Stunde um Stunde, bis ich realisiere, dass ich um 17 Uhr immer noch ungeduscht auf der gleichen Stelle sitze und nicht einmal die Motivation aufbringen kann, meine leere Schoki-Packung zum Mülleimer zu bringen. Purer Freizeitstress!

Coat: Zara (here)

Pullover: Mango (similar here)

Dress: H&M (similar here)

Denim: Mango (similar here)

Bag: Zara (here)

Pumps: Mango (similar here)