Das dritte Trimester der Schwangerschaft neigt sich dem Ende zu – Zeit für einen Rückblick über die letzten und leider nicht ganz so schönen Wochen der Schwangerschaft. Dazu gibt’s einen neuen, kugelrunden Maternity Look voller Frühlingsgefühle und Flowerpower.

Tja, manchmal gibt es wohl doch diese ausgleichende Gerechtigkeit, von der man hin und wieder mal hört. Leider trifft sie nun mich! Während ich im ersten und zweiten Trimester meiner Schwangerschaft (hier geht’s zum Rückblick) von all den Wehwehchen weitestgehend verschont blieb, trifft es mich nun in den letzten Wochen dafür umso härter. Neben all den typischen Beschwerden, die man eben als Schwangere in den letzten Monaten so hat (das spürbare Zusatzgewicht, die Wassereinlagerungen, die ersten Wehen, Rückenschmerzen und und und…), hat sich bei uns nun ein kleines Desaster bewahrheitet. Meine wunderschöne, super planmäßige Schwangerschaft ist vorbei. Das kleine, kaum wahrnehmbare Alarmsignal zu Beginn des dritten Trimesters hat bereits verkündet, was heute leider Realität ist. Unser Baby liegt in BEL – Babybel? BEL hat zwar nicht viel mit den kleinen Käsehappen zu tun, stinkt mir jedoch mindestens genauso! Denn unser kleiner Mann hat seine absolute Lieblingsposition in Beckenendlage gefunden und rückt seit gut 12 Wochen keinen Millimeter von der Stelle. Wie süß der Gedanke auch sein mag, dass er fest eingekuschelt auf den Tag der Tage wartet, bereitet uns seine Lage einige Sorgen. Sein mittlerweile nicht mehr ganz so kleines Köpfchen drückt auf alles, auf das es nicht drücken sollte (Niere, Galle, Leber,..), und macht mir jeden Schritt und jedes Minute Stehen zur Qual. Seine Füße dagegen sitzen zu tief, viiiiiel zu tief und treten in den Bereich, der eh empfindsam genug ist – ganz abgesehen davon, dass ich Toiletten nun noch mehr liebe als es die typische Durchschnittschwangere sowieso schon tut! Doch damit nicht genug. Seine Position macht uns eine Geburt im klassischen Sinne unmöglich. Statt der natürlichen Geburt, auf die ich mich tatsächlich sehr gefreut habe, steht nun der Kaiserschnitt im Kalender. Geburt nach Termin – für mich eine riesige Katastrophe! Eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet habe, und ein Verlauf, der mich traurig stimmt. Trotzdem schauen wir voller Freude nach vorne und hoffen, dass unser kleines Wunder uns dann all die Sorgen vergessen lässt.